„Freitagnacht Jews“ – Schabbat mit Daniel Donskoy

"Freitagnacht Jews"
Schabbat mit Daniel Donskoy

Nach dem April newsblog erreichte mich folgender Tipp aus dem Leser*innenkreis, den ich gerne an Sie und Euch weitergeben möchte:

„Freitagnacht Jews“ – Schabbat mit Daniel Donskoy

Die YouTube- und Mediathek-Reihe „Freitagnacht Jews“ erzählt nach Senderangaben in acht Folgen über junges jüdisches Leben in Deutschland. Host ist der Schauspieler und Musiker Daniel Donskoy. Es geht um gutes Essen und gute Gespräche und am Ende vor allem darum: Verständnis füreinander zu entwickeln. Ab 18. Juni auch im WDR Fernsehen, freitags 23.30 Uhr.

Und jetzt schon, auch die bisher aufgezeichneten Folgen, unter:

https://www1.wdr.de/kultur/freitagnachtjews/freitagnacht-jews-uebersicht-100.html

#2021JLID – Podcast

#2021JLID – Podcast

Seit Januar 2021 sprechen die Journalist*innen Mirna Funk, Shelly Kupferberg und Miron Tenenberg wöchentlich im Wechsel mit spannenden Gästen über das Thema jüdisches Leben in Deutschland. Sie machen die Diversität jüdischen Lebens in Gesellschaft, Kultur, Gemeinden und überhaupt in Deutschland hörbar!

Die einzelnen Folgen sind unter

https://2021jlid.de/podcast/

nachzuhören. Oder direkt bei Spotify bzw. Deezer unter #2021JLID

Shared History – virtuelle Ausstellung des Leo Baeck Instituts (LBI)

Shared History – virtuelle Ausstellung des Leo Baeck Instituts (LBI)

Das Shared History (geteilte Geschichte) Projekt des Leo Beck Institutes New York / Berlin erzählt anhand von 58 Objekten die Geschichten von Jüdinnen und Juden in Mitteleuropa und zeigt die enge Verflechtung jüdischer Geschichte mit den Menschen, Regionen und Ländern dieses Raums. Im Verlaufe des Jahres 2021 wird jede Woche ein neues Objekt mit begleitenden Texten von führenden Gelehrten in einer virtuellen Ausstellung enthüllen.

Von den frühesten Nachweisen jüdischer Präsenz in den römischen Provinzen des Rheinlands bis zum Deutschland und Österreich der Gegenwart erzählt das Projekt die Geschichte der komplexen Koexistenz von jüdischem und nichtjüdischem Leben im deutschsprachigen Raum der letzten 1700 Jahre. Das Shared History Project vermittelt damit wichtige Botschaften über Migration, Akzeptanz, Inklusion, Akkulturation, Vorurteile und Ausgrenzung, Verfolgung, Erfolg und Widerstandsfähigkeit, um mit Hilfe historischer Fakten und der Verbreitung von Wissen einen wichtigen Beitrag gegen Ignoranz, zunehmende Geschichtsvergessenheit und -verzerrung und wachsenden Antisemitismus zu leisten. (Quelle: Internetseite des LBI)

Die Exponate und Beiträge sind unter

https://sharedhistoryproject.org/

zu erreichen.

Festschrift für Leo Baeck mit einem Beitrag von Bruno Italiener 1953

Swing Jugend Hannover

Swing Jugend Hannover

„Wer den Swing im Blut hat, kann nicht im Gleichschritt marschieren“
(Jazz-Legende Coco Schuhmann, ehem. Mitglied „Ghetto-Swingers“, Theresienstadt 1943)

Die Swing-Jugend hasste die Deutschtümelei der Hitler-Jugend: die Uniformen, das Marschieren, Schießen, die militärischen Zeltlager und die Erziehung zum Rassenhass. Swing-Kids bevorzugten lange Haare, englische Kleidung und amerikanische Swing-Musik. Schüler der Luther-Schule gründeten 1943 den „Deutschen Swing Club“. In Lokalen hieß es „Swing tanzen verboten“. Hannoversche „Schniegels“ und Mädchen und Jungen der „Schlangenhaus-Innung“, auch „Schlangenbande“ genannt, trafen sich im Maschsee-Strandbad oder der Eilenriede zum Musik hören vom Koffer-Grammophon und Swing tanzen. Dafür wurden sie auf Geheiß des Führers der SS, Heinrich Himmler, als „Swing-Heinis“ und „Musik-Gangster“ von den Nazis verfolgt. Viele starben im Konzentrationslager Moringen. 

Dietmar Geyer, der auch die Internet-Seite https://www.ns-zeit-hannover.de/, die sich gezielt an Jugendliche richtet, aufgebaut hat, hat den Film „Swing-Jugend in Hannover 1933 – 1945“ (7 Minuten) aus vielen bisher unveröffentlichten Fotos und Dokumenten zusammengestellt. Er beleuchtet ein Stück „Musik-/Jugend-/Kultur- und Erinnerungs-Geschichte“ der Stadt Hannover, das überwiegend in Vergessenheit geraten ist.

Sie und Ihr könnt den Film unter dem nachstehenden Link sehen. 

Link: https://youtu.be/eCvVNbTsAKk


Wir sind online!

Wir sind Online!

Zum Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (International Holocaust Remembrance Day) am 27. Januar 2021 geht die Website des Arbeitskreises Gedenkweg 9. November online.

Der internationale Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialsimus wurde 2005 zum 60sten Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die sowjetische Arme von den Vereinten Nationen eingeführt. Der im Englischen verbreitete, aus der griechischen Bibelübersetzung Septuaginta stammende Begriff „Holocaust“ ist dabei problematisch, da damit im jüdisch-biblischen Kontext das Ganzopfer (hebr. עלה ‘ōlāh) eines Tieres im Tempel gemeint ist, dessen beruhigender Wohlgeruch Gott im Himmel gnädig stimmt (3. Buch Mose 1,9). Ein unpassenderer Begriff für das, was in den Gaskammern und Krematorien der Konzentrationslager geschah, ist schwer denkbar. Immer häufiger wird deshalb der Begriff „Shoah“ verwendet (hebr. שואה šō’āh = Sturm, Unwetter, Unglück, Katastrophe).

Einige der in Auschwitz ermordeten Menschen standen in Beziehung zu Burgdorf: Gustav Italiener, Friederike Italiener geb. Heimann und ihre Söhne Gerard und Henri, Seewald Siegfried Goldschmidt, Minna Samuelson geb. Katzenstein, Kurt Jacob, Karoline Steinberg geb. Asser, Henny Schönfeld geb. Hirschberg, Henriette Gumperz geb. Fels, Siegmund Os und seine Frau Julie geb. Moddel, Martha Würzburger geb. Simons, Hermann Israel, Alfred Vogelsang und dessen Frau Dorothea geb. Heymann, Pauline und Oskar Fodimann sowie Jenny Meyer geb. Vorenberg. Ihnen sind unsere ersten online-Beiträge gewidmet.